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Die von der Tsetse-Fliege übertragene Schlafkrankheit, auch als Afrikanische Trypanosomiasis bekannt, ist eine parasitäre Krankheit, die in zwei Phasen verläuft.

Infektion durch die Tse Tse Fliege

Die Schlafkrankheit wird durch den Biss einer infizierten Tsetse-Fliege übertragen. Hier sind die Details zur Übertragung:

  1. Infizierte Tsetse-Fliegen: Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch den Biss einer Tsetse-Fliege (Gattung Glossina), die mit Trypanosomen der Arten Trypanosoma brucei gambiense oder Trypanosoma brucei rhodesiense infiziert ist. Diese Parasiten befinden sich im Speichel der Fliege.

  2. Biss: Wenn eine infizierte Tsetse-Fliege einen Menschen beißt, überträgt sie die Parasiten in dessen Blutstrom. Tsetse-Fliegen sind tagsüber aktiv und können durch ihre Bisse die Parasiten effektiv übertragen.

  3. Mensch zu Mensch: Während die Krankheit hauptsächlich durch Fliegen übertragen wird, gibt es seltene Fälle, in denen die Krankheit von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, zum Beispiel durch die Mutter auf das ungeborene Kind (vertikale Übertragung) oder durch Bluttransfusionen.

  4. Wild- und Haustiere als Reservoir: In einigen Gebieten können Wild- und Haustiere als Reservoir für die Parasiten dienen, was die Eradikation der Krankheit erschwert. Die Tsetse-Fliegen können sich an diesen Tieren infizieren und die Krankheit auf Menschen übertragen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Tsetse-Fliegen sich in bestimmten ländlichen Gebieten Afrikas südlich der Sahara befinden, wo sie in waldreichen und buschigen Umgebungen leben.

Die Kontrolle und Verringerung der Populationen dieser Fliegen sowie Schutzmaßnahmen wie das Tragen von langärmeliger Kleidung und die Verwendung von Insektenschutzmitteln können helfen, das Risiko eines Bisses und der Übertragung der Schlafkrankheit zu minimieren.

Erste Phase (hämo-lymphatische Phase)

  • Symptome: In der ersten Phase, nachdem der Parasit Trypanosoma brucei durch den Biss einer infizierten Tsetse-Fliege in den menschlichen Körper gelangt ist, können Fieber, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Juckreiz auftreten. An der Bissstelle kann sich auch ein schmerzhaftes Geschwür entwickeln.
  • Diagnose: In dieser Phase ist der Parasit im Blut und in der Lymphflüssigkeit nachweisbar. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch den Nachweis der Parasiten im Blut, Lymphknotenpunktat oder Knochenmark.

Zweite Phase (neurologische Phase)

  • Symptome: Wenn die Krankheit fortschreitet und unbehandelt bleibt, gelangen die Parasiten ins Zentralnervensystem und verursachen die charakteristischen Symptome der Schlafkrankheit, einschließlich Veränderungen im Schlafverhalten (daher der Name Schlafkrankheit), Verwirrung, Koordinationsprobleme, Taubheitsgefühle und Schwierigkeiten beim Sprechen oder Gehen.
  • Diagnose: Die zweite Phase wird diagnostiziert durch den Nachweis der Parasiten im Liquor (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit). Eine Lumbalpunktion wird durchgeführt, um eine Probe des Liquors für Tests zu entnehmen.

Behandlung der Schlafkrankheit

Die Behandlung der Schlafkrankheit hängt von der Phase ab. In der ersten Phase werden Medikamente wie Pentamidin oder Suramin eingesetzt. In der zweiten Phase, wenn der Parasit das Zentralnervensystem befallen hat, werden andere Medikamente benötigt, wie z.B. Melarsoprol, Eflornithin oder eine Kombinationstherapie aus Nifurtimox und Eflornithin, da diese Medikamente die Blut-Hirn-Schranke überwinden können.

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um schwere Schäden am Zentralnervensystem zu verhindern und die Überlebenschancen zu erhöhen.

Ohne Behandlung ist die Afrikanische Trypanosomiasis fast immer tödlich. Die Vermeidung von Tsetse-Fliegenbissen durch entsprechende Kleidung und Insektenschutzmittel ist ein wichtiger Teil der Prävention, besonders in Gebieten, in denen die Krankheit endemisch ist.

Schlafkrankheit und Anämie

Die Infektion mit der Schlafkrankheit, auch bekannt als Afrikanische Trypanosomiasis, kann zur Anämie führen. Dies geschieht aus mehreren Gründen:

  1. Direkte Auswirkungen der Parasiten: Trypanosoma-Parasiten, die die Schlafkrankheit verursachen, können direkt die roten Blutkörperchen angreifen und ihre Zerstörung verursachen. Dies reduziert die Anzahl der roten Blutkörperchen im Körper, was zu Anämie führt.

  2. Entzündungsreaktionen: Die Infektion löst eine starke Immunantwort des Körpers aus, die zu Entzündungen führt. Chronische Entzündungen können die Produktion und Funktion der roten Blutkörperchen beeinträchtigen, was ebenfalls zur Entwicklung einer Anämie beitragen kann.

  3. Nährstoffmangel: Schwere oder chronische Infektionen können die Nährstoffaufnahme oder -verwertung beeinträchtigen, was zu einem Mangel an essentiellen Nährstoffen führt, die für die Produktion von roten Blutkörperchen notwendig sind, wie Eisen, Vitamin B12 und Folsäure.

  4. Medikamentöse Nebenwirkungen: Einige der Medikamente, die zur Behandlung der Schlafkrankheit verwendet werden, können Nebenwirkungen haben, die zu einer verringerten Produktion von roten Blutkörperchen oder ihrer erhöhten Zerstörung führen, was ebenfalls Anämie verursachen kann.

Anämie bei Patienten mit Schlafkrankheit kann Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, blasse Haut und eine erhöhte Herzfrequenz verursachen. Die Behandlung der Anämie richtet sich in der Regel nach der zugrundeliegenden Ursache und kann die Behandlung der Trypanosomiasis selbst, die Gabe von Eisen oder anderen Nährstoffen und in einigen Fällen die Transfusion von roten Blutkörperchen umfassen.

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Author: interadmin

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